Good morning☮️
Nach einer weiteren kurzen Nacht wartete an diesem Morgen endlich mal ein wenig Sonne auf uns. Traumhaft, und auch wirklich nötig. Die Sonne wärmte richtig, Wärme die wie gerufen kam. Denn die Dusche, die auf diesem Campingplatz vorhanden ist, ist mehr als überfordert mit so vielen Besuchern auf einmal. Mal im Ernst, ich habe kein Problem damit kalt zu duschen, dass sollte mittlerweile jeder mitbekommen haben. ABER! Wenn ein Campingplatz Duschen anbietet, warum werden diese dann oft so konstruiert, dass maximal eine Person warm duschen kann. Mit Glück. Warum? Im Süden ist das etwas anders meiner Meinung nach. Dort war ich bisher nur im Winter, sprich Nebensaison, einige Campingplätze haben gar nicht geöffnet und wenn man im Sommer dort ist, ganz ehrlich, dann ist es so warm, dass man sich über eine Abkühlung freut. Zumal die Standarts im Süden teilweise auch etwas anders sind. Im hohen Norden jedoch, den ich nun im Sommer, also in der Hauptsaison bereist habe, zu 80% eiskalte Duschen vorzufinden … naja ich weiß nicht. Lässt sich sicher drüber streiten, aber ich finde die könnten wenigstens lauwarm sein. Besonders, wenn man extra eine Duschmarke kauft für warmes Wasser und einem dann Eisklotz artiges Wasser den Rücken herunter läuft. Nun gut, mich hat das nur indirekt betroffen, ich habe mir erst gar keine Duschmarke gekauft. Direkt nach dem Aufstehen, um ca. 6 00 Uhr, taperte ich also schlaftrunken, mit der Kapuze meines Duschponchos tief ins Gesicht gezogen zu den 2 Duschen, habe ca. 45 min. auf eine freie Dusche gewartet, da ich natürlich nicht die Einzige mit der Idee war an an diesem Morgen duschen zu gehen, stand im eiskalten nordischen Wind -> ja die Sonne schien noch, aber ohne Windschutz hat diese auch keinen wirklichen Nutzen gehabt außer mich zu blenden😅. Ihr merkt, die erste Stunde an diesem Tag hatte es direkt in sich, von Luxusurlaub hat ja aber auch nie jemand geredet. Und das Beste kommt noch. All das habe ich über mich ergehen lassen, um mir an der Spitze des Eisbergs !Wort wörtlich! das kälteste Wasser was ich in meinem Leben aus einem Duschkopf habe kommen fühlen, nahezu eine Ewigkeit erstmal über meine Füße laufen zu lassen, damit ich nicht direkt nach Luft japse vor Kälte. Jetzt habe ich auch verstanden warum alle so ewig zum Duschen gebraucht haben. Wach war ich nun allemal, mehr als frisch noch dazu, musste mich aber auch wirklich beeilen, schließlich habe ich gestern gelernt -> die Tage sind kurz! Kaffee, Karte, Roadbook, Dachzelt einklappen und Abfaaaaaahrt!

Die ersten Kilometer schmeckten schon wieder, im wahrsten Sinne des Wortes. Frühstück gab’s to go, so ‘ne Gurke die kann was wenn der erste Hunger kommt, das harte Rallye-Leben aber nein zur Frühstückspause sagt.

Nicht nur der Morgen hatte es in sich, ebenso unsere Tour. Wälder, Felder, Wasser, Schotterpisten und kleine so wie große Brücken. Was für ein wahnsinnig schönes, abwechslungsreiches Landschaftsbild.


Breakdown Nr.2
So schön die Tour auch war, so schön laut klang allerdings auch der Golf. Ziemlich zu Beginn der Rallye kündigte sich dieser Breakdown eigentlich schon an. Breakdown Nr.2. Der Auspuff war komplett lose. Der richtige Zeitpunk und Baumarkt, um mal genauer zu schauen und ernsthaft zu überlegen wie wir dieses Problem nun beseitigen, war aber irgendwie noch nicht gekommen. Irgendwann kann man gewisse Dinge jedoch nicht weiter hinauszögern. An Tag 4, also heute, ist es nun soweit. Es war bereits Mittag. Angekommen an einem vielversprechenden Baumarkt, kauften wir nötige Ersatzteile und nach kurzem Überlegen nutzte Team Golfrich den Bordstein als Hebebüne. Besser als nichts, denn die Werkstätten im anliegenden Industriegebiet gaben uns aus Sicherheitsgründen nicht die Chance deren Hebebühne zu nutzen oder hatten einfach keine Zeit. Wie immer macht Not erfinderisch und genau das ist die Mentalität die es braucht für eine Rallye. Es wurde geschraubt, geflext, verdichtet und nicht zu vergessen viel gelacht und Blödsinn gemacht. Eine Stunde später Probefahrt. Golfrich (Das ist übrigens der Name des Golfs, daher auch der Teamname -> Golfrich Adventure) klingt super, also weiter richtung Norden.
Ich liebe Fährfahrten
Und genau diese standen heute an. Fähre fahren hat für mich immer einen besonderen Vibe. Die frische Seeluft die einem um die Nase weht und der Blick aufs Wasser, der einfach beruhigend wirkt. Irgendwie toll. Am Anleger der ersten Fähre war Pausieren angesagt. 20 Minuten Beine vertreten tat aber auch mal ganz gut. Um kurz vor 4 am Nachmittag befuhren wir das erste Boot. Bezahlen ist super easy hier in Norwegen. Entweder das Kennzeichen des Autos wird gescannt und man bekommt eine Rechnung oder zahlt direkt vor dem Befahren der Fähre mit Karte. Manchmal auch auf der Fähre, dass ist aber eher selten. Einige Fähren können auch vorgebucht werden, dazu kommen wir aber noch im weiteren Verlauf der Rallye.

Bei jeder Überfahrt standen wir mit vielen weiteren Rallye-Teilnehmern gemeinsam auf den Fähren. Zeit um sich auszutauschen, kennenzulernen oder einfach gemeinsam einen Kaffee zu trinken. Das mit dem Kennenlernen war übrigens so ein Ding. Jeden Tag sah man Rallye-Fahrzeuge, die man so vorher noch nie gesehen hatte. Bis zum letzten Tag. Selbst im Zieleinlauf entdeckten wir neue Gefährte. Verrückt.

Fähre Nummer 1, Check! Auf zur Detour Mission. Ein Foto vor dem NORVEG Coastal Culture and Industry Center bei der Skulptur „Sjømannens hustru“. Dazu mussten wir nach Rørvik. Die Uhrzeit saß uns übrigens schon wieder im Nacken. Knapp 17 Uhr und Tagesaufgabe sowie Road Mission waren noch nicht mal in Aussicht. Unsere Motivation schmälerte dies aber keinesfalls und ganz ehrlich, diese Küstenstraße (Fv17) ist einfach so atemberaubend schön, da könnte ich ewig im Auto sitzen. Wenn du denkst du hast Alles gesehen, kommt direkt der nächste Knaller. Inseln, Brücken, Berge im Hintergrund, Straßen auf Höhe des Meeresspiegels, Straßen weit über dem Meeresspiegel, Tunnel und vieles mehr was man sich noch wünschen aber teilweise gar nicht vorstellen kann wie schön es wirklich ist, wenn man es noch nie gesehen hat. Ich jedenfalls kam aus dem Staunen mal wieder nicht heraus, was die Tatsache, das dieser Tag wieder endlos lang werden würde nicht nur erträglich, sondern einfach wunderbar machte. Er sollte gar nicht enden. Fun Fact: Wird er ja auch nicht so wirklich durch die Mitternachtssonne😅

Road Mission 4: Foto vom NORVEG Coastal Culture and Industry Center in Rørvik

Skulptur „Sjømannens hustru“
Norwegen du bist wunderschön!
Auf dem Weg zur Tagesaufgabe machte Team Golfrich mal wieder eine recht abrupte Bremsung. Das konnten die übrigens ganz gut😅 Aber zurecht. Ein kleiner Schotterparkplatz auf der rechten Seite der Fahrbahn weckte deren Aufmerksamkeit. Abgebogen und angehalten erstreckte sich uns dieses wundervolle Landschaftsbild. Zeit sich wieder ein wenig die Beine zu vertreten und Norwegen einfach mal zu genießen. Dazu blieb nämlich wirklich wenig Zeit während der Rallye.





Task of the day – “Car pool Norway”
“Komm nu’, Tach is’ kurz”, hallte es mal wieder in meinem Gehör. Ja so ist es leider -> Vollgas weiter richtung Norden. Nun wirklich zur Tagesaufgabe. Genannt “Car pool Norway” und damit gemeint war das gemeinsame Reisen. Heißt wir tauschen unseren jeweiligen Rallye-Beifahrer. Dafür mussten wir den neuen Co-Piloten an der Kreuzung der Fv802 und der Fv17 abholen. Wie man das als Einzelkämpfer jetzt genau anstellt? Gute Frage. Ein Glück warteten schon mehrere Rallye-Teams an dieser Kreuzung. Unter Anderem auch Teams die aus mehr als 2 Fahrern bestanden. Passend für mich und den blauen T3 -> So kommten wir uns dort jeweils ein Rallye-Mitglied “ausborgen” um die Tagesaufgabe zu meistern. Während der gemeinsamen Fahrt galt: Jeder sollte dem neuen Beifahrer seinen besten Witz erzählen. Wer am Meisten lacht, gewann die Aufgabe. Ehrlich wir haben die Aufgabe umgedreht -> meine Beifahrerin hat mir Witze erählt die ich mir am Vortag von einem sehr guten Freund habe auflisten lassen. Vielen Dank nochmal dafür, einige davon hatten es wirklich in sich und die will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Also macht euch gefasst auf ein paar wirklich schlechte, flache aber lustige Witze.

Fv802 und Fv17
- Nur weil ein Schwarm Fische besonders gebildet ist, kann man noch lange nicht von „Profilachse“ sprechen.
- Was möchte man bei einer Prostata Untersuchung vom Arzt nicht hören?
„Guckmal, Freihändig! - Auch Arme haben Beine.
- Habe letztens ein Röntgenbild von einer Qualle gesehen,… war wirklich nicht spannend!
- Letztens wollte mir jemand einen rohen Fisch unterjubeln, aber ich habe den Rochen gebraten!
- Wie nennt man eine heilige Elefantenmama? Mutterterösa!
- Wie heißt die Tante von Osama Binladen? Tante Emma Laden.
- Der Glaube kann Sätze verbergen.
- Ich hasse falsche Sprichwörter… die Nerven wie Drahtseile!
- Geht ein Keks um die Ecke und bricht sich einen Krümel.
- Kommt ne Frau beim Arzt.
- Was macht ein Clown im Büro? Faxen? nein, tatsächlich seinen Lohnsteuerjahresausgleich.
- Maurer sind die gefräßigsten Handwerker die es gibt, die verputzen ganze Häuser.
- Kommt ein Schornsteinfeger in die Kneipe.
Wirt: der geht aufs Haus! - Warum ist Zucker schlauer als Salz? Weil er raffiniert ist.
- Du bist was du isst! Komisch, kann mich garnicht erinnern ‘n faules Stück Scheiße gegessen zu haben.
- Speißekarte oder Aktivität? Penne mit Lachs!
- Keine Ahnung was an der Schweiz so toll sein soll aber die Flagge ist immerhin ein großes Plus.
- Geht ein Panda über die Straße, BAM BUS!!
- Wie heißt ein explodierendes Reh? Bombi.
- Wie machen Igel liebe? MEEGA VORSICHTIG!
- Was haben Autos und Tauben gemeinsam? Gurt!
Geheimtipp:
Einfach anfangen mit Lachen! Irgendwann muss man selber wirklich lachen und dann lachen Andere auch 🤪
Während unseres kleinen Witze-Marathons rissen wir wieder einige Kilometer. Die Tagesaufgabe sollte damit enden ein Foto mit unserem Co-Piloten vor dem Fährkai der nächsten Fähre festzuhalten. Die Umsetzung ging allerdings etwas in die Hose. Problem: Um die Fähre zu schaffen, die es uns noch halbwegs ermöglichen würde zeitig zur Road Mission zu kommen, müssen wir perfekt durch den Verkehr kommen und uns dazu richtig beeilen. Denn die nächste Fähre fährt laut Plan erst in einer Stunde wieder. Auf die Sekunde sollten wir dieses Mannöver schaffen. Angekommen am Fährkai, war die Fähre nahezu am Ablegen. Wir durften noch mit. Nur das Foto… das Fotooooo vor dem Fährkai! Keine Chance. Egal. Haben wir auf der Fähre nachgeholt. Das allerdings, sollte unser kleinstens Problem bleiben.

Nun hatten wir ja immernoch unsere Beifahrer an Board und deren Teams schafften diese Fähre natürlich nicht. Mist. Wir mussten also doch warten. Unnötig vergeudete Zeit und unnötiger Stress auf dem Weg zur Fähre. Dachten wir. Hier in Vennesund gab es ein kleines Lokal am Kai. Mit einer Dusche🥳🙆🏻♀️ Und die war auch noch kostenlos und warm. Ehrlich, wie viel Glück kann man haben? Frisch geduscht und glücklich die Wartezeit sinvoll genutzt zu haben, starteten wir noch einen kleinen Sit-in am Kai. Das war wieder Spaß pur. Team Golfrich packte noch das Skateboard für eine kleine Session aus und wir Mädels lehnten an der Leitplanke am Wasser. Ich hüpfte von einer zur nächsten Wasserseite. Einfach vor Glück, weil ich es mal wieder nicht fassen konnte was ich gerade erlebe. Vor einer mal wieder atemberaubenden Kulisse. Berge, Wasser, der Fähranleger, das Lokal und dazu noch unzählige Fischerboote. Halt stop: Fischerboote war das Stichwort!
Foto Mission : The big catch!
Tausche dein Rallye-Fahrzeug gegen ein echtes Fischerboot und angle einen Fisch. Gefragt getan. Ein Steward direkt am Fähranleger gab uns den Tipp, die Frau die für Alles rund um den Vennesund Fähranleger zuständig war mal zu fragen. Diese war allerdings gerade gefahren. Feierabend. Kein Wunder, es war ja auch schon wieder knapp 21 00. Telefonisch sollte es aber einen 24h Service geben. Sicher für Notfälle. Aber in unserem Fall war das Einer! Sie ging sogar ans Telefon -> Kein Problem sie kommt vorbei, um uns zu helfen. Ein bisschen unangenehm war uns das schon. Als sie allerdings angekommen war und unsere Aufgabe und die Story, dass wir eine Rallye fahren hörte war sie total begeistert und mehr als bemüht diese Aufgabe mit uns zu meistern. Sie erlaubte uns auf eines der Fischerboote zu steigen. Einfach Wahnsinn, wie kann man so hilfsbereit und cool drauf sein. Und das, wenn man nach Feierabend zurück zur Arbeitsstelle gerufen wird, nur weil ein paar deutsche Idioten ein Foto mit ‘nem Fisch auf ‘nem Boot machen wollen. Ehrlich in Deutschland hätte man uns dafür eingebuchtet😅 Team Golfrich präparierte die hochwertige Angel von Action. Angeln können wir Alle nicht. Das Foto mit dem Fisch? Naja ich sage jetzt mal: Manchmal meint das Schicksal es eben gut mit einem und ein bisschen cheaten ist doch auch ok oder? 😉 Mehr verrate ich dazu nicht. Foto Mission completed✅


Zeittechnisch? Ach komm, was ist Zeit, wer ist diese Uhr und ankommen? Werden wir irgendwann, das ist sicher. Und zwar im Hellen, das ist genauso sicher. Unsere Co-Piloten wurden längst abgeholt als wir uns zurück zu unseren Autos begaben. Auf zur Road Mission.
Road Mission 4 – Torghatten
Ca. 2 weitere Stunden on the Road sollten vor uns liegen. Von Vennesund bis in die Region um Brønnøysund und noch ein Stückchen weiter. Das sah dann so ungefähr aus⬇️

Angekommen am Torghatten. Der Torghatten ist übrigens ein Berg, 258m hoch. Aber nicht nur das, er gilt auch als eines der bekanntesten Naturwunder der Region, denn es gibt ein riesiges, natürliches Loch in der Mitte des Torghatten. Der Tunnel ist ungefähr 160 Meter lang und bis zu 35 Meter hoch. 20 Minuten spaziert man hoch zum Aussichtspunkt und genau das sollte das Ende unserer Road Mission werden. Ein Foto am Aussichtspunkt mit unserem Rallye-Team. Kurz vor Mitternacht war es bereits, die perfekte Uhrzeit für eine Hiking Mission, bei der man noch gar nicht so genau weiß was einen erwartet oder? Der Aufstieg ging wirklich fix und die Belohnung war einfach der Knaller. Ein Panoramablick wie man sich ihn nur erträumen kann. Aber schaut selbst⬇️




Den Trollen auf der Spur
Zum Torghatten gibt es übrigens eine Sage:
Die Sage vom Torghatten erzählt von dem Troll Hestmannen, der die schöne Trolltochter Lekamøya verfolgte. Als er einen Pfeil auf sie schoss, warf ein mächtiger Troll seinen Hut dazwischen. Der Pfeil durchbohrte den Hut. Bei Sonnenaufgang wurden alle Trolle zu Stein – und der durchlöcherte Hut wurde zum Torghatten. Das markante Loch im Berg soll bis heute an diese Geschichte erinnern.
Nachdem wir wirklich eine Weile am Aussichtspunkt und im Torghatten verbracht haben, wurde es Zeit für den Rückweg. Unsere Zelte mussten schließlich auch noch aufgeschlagen werden und bis man dann so zur Ruhe kommt… Naja ihr kennt das Spiel langsam, Schlaf ist Nebensache auf ‘ner Rallye. Wir entschieden uns dagegen den gleichen Weg zurückzugehen, das wäre ja langweilig. Der Weg richtung Panorama-View sollte zwar länger sein, aber erstens kam es auf diese halbe Stunde auch nicht mehr an und wenn wir schonmal hier sind wollen wir auch alles sehen. Und genau das war die richtige Entscheidung. Ansonsten hätten wir definitiv etwas verpasst.



Während des Abstiegs vom Torghatten auf der anderen Seite entdeckte ich ein kleines Gästebuch. Wie süß ist das bitte in so einem kleinen “Briefkasten”? Natürlich steht nun auch mein Name dort geschrieben.

Unten am Fuße des Berges pflückte ich noch ein paar Blumen. Die lachten mich einfach so an. Und die Tatsache, um Mitternacht im Hellen, an irgendeinem wunderschönen Fjord einen kleinen Blumenstrauß zu pflücken gefiel mir irgendwie💐 Ein Steinstrand lud dann noch zum Steine flippen ein. Ewig nicht gemacht. Es sind doch immer wieder die kleinen Dinge, die so einen Abend oder in diesem Falle eine Nacht/ein Erlebnis besonders machen. Das sollten wir uns viel öfter vor Augen führen!

Schlafenszeit
Zurück an den Zelten gab’s während des Aufbauens des Nachtlagers noch ein Feierabend-Bierchen. Zugegeben, vielleicht hatten Team Golfrich und ich ein bisschen dicht nebeneinander geparkt. Egal, passt ja. Zähne putzen und ab ins Bett. Um ca. 1 Uhr lag ich im Zelt, reicht dann auch wieder.


Fazit
Was für ein eindrucksvoller Tag. Ich fühle mich richtig angekommen in Norwegen und es ist genauso eindrucksvoll wie ich es mir gewünscht und vorgestellt habe. Mit Erwartungen bin ich immer etwas vorsichtig, denn Erwartungen bringen das Potenzial enttäuscht zu werden mit sich. Eine Idee hat man ja aber trotzdem irgendwie. Und Norwegen hat mich nicht enttäuscht. Im Gegenteil.
Ca. 436km | 14h auf der Straße | 2 Kaffee | 5h Schlaf | Stimmung 5/5⭐️ -> Die Reise geht weiter! Das war Stage 4 der Baltic Sea Circle Rallye 2026!
Danke, dass du Teil dieser Reise bist!🫶