Stage 0 – Vorbereitung & Anreise

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⬆️Anreise-Route⬆️

Ganz ehrlich

Gefühlt täglich stellte ich mir die Frage „Wofür das Ganze eigentlich?“ Es gab so einige Situationen in der Vorbereitung, die mich an meine Grenzen gebracht haben. 

Die größte Herausforderung?

Definitiv der Bus!

Bis 2 Tage vor Abfahrt, stand nicht einmal fest ob dieser überhaupt fahrtüchtig sein wird. Die Neue Kupplung musste noch eingebaut werden – Mein Schrauber ? Im Krankenhaus. Werkstätten ? Ich glaube davon, einen Termin in einer Werkstatt zu bekommen, brauche ich jetzt gar nicht anfangen😅 Da könnte ich die Rallye direkt auf nächstes Jahr verschieben.

Long story short:

Mein Schrauber hat unmögliches möglich gemacht, und jemanden gefunden, der mir meine Kupplung einbaut. Ich war nicht nur erleichtert, ich war zu Tränen gerührt. An dieser „ollen“ Kupplung hing nunmal die gesamte Rallye.

Dankeschön, einfach nur Dankeschön dafür!

Spuk zuende? Pustekuchen!

Am Ende auch selbstgemachte Sorgen, ABER einfach kann ja auch jeder. Ein paar letzte Highlights sollten am Offroad-Umbau noch vorgenommen werden. Ich brauchte natürlich noch eine Lightbar. Diese wäre eigentlich auch schon verbaut gewesen. Zusammen mit dem Rest. Doch bin ich ja bekannt dafür etwas durcheinander zu sein -> Hatte die Lightbar nur in meinen Amazon-Warenkorb gelegt und nicht bestellt. Und genau das ist mir 3 Tahe vor Rallye-Start eingefallen. Starke Leistung meinerseits. In der Nacht vor Abfahrt zur Rallye, um ca. 2:30, war es dann vollbracht.

⬆️Nacht-Aktion Lightbar⬆️

Der Bus ist fertig – Ich allerdings auch.

Egal! Zum Jammern war keine Zeit.

Am folgenden Tag, dem 12.06.2026 um 16 00 Uhr ist Anreise auf dem Gut Basthorst und anschließendes Meet & Greet mit allen Teams. Ca. 200 Teams sollten dort auflaufen. Es starteten 2 Rallyes zusammen, die sich später trennen sollten. Da die „Viking Sun Rallye“ deutlich kürzer ist als die „Baltic Sea Circle Rallye“, und noch vor mitte Norwegen eine andere Route einschlägt.

Ich reiste mit einer Person an, die ich flüchtig vom Camping & Vanlife Event in diesem und aus dem vergangenen Jahr kannte. Wir beide fuhren allein – Wir beide fahren einen VW Bus (T3 + T4) – das matcht doch schonmal. Namen werde ich hier nicht nennen, ich glaube ihr versteht das. Auf einem Rastplatz, irgendwo vor Hamburg trafen wir uns, um gemeinsam weiter zum Rallye-Treffpunkt auf dem Gut Basthorst zu fahren. Gemütlich mit 80/90km/h spazierten wir mit unseren Bullis über Hamburgs Autobahnen. Das sollte eigentlich auch unsere Reisegeschwindigkeit der nächsten 16 Tage werden, dachten wir, doch das kam dann alles irgendwie ein bisschen anders.

Angekommen am Treffpunkt wurden wir herzlichst vom Superlative Adventure Club in Empfang genommen und direkt dafür gefeiert, dass wir die Rallye allein bestreiten werden. Eine große Campingwiese stand bereit. Wir waren recht früh, konnten uns also noch austoben, was die Platzsuche anging. Ach, es hat übrigens geregnet, richtig doll. Aber das mit dem Wetter ist in Deutschland ja immer wieder ein Glücksspiel. Allerdings war diese Wetterlage schonmal ein guter Einstand für die kommenden 16 Tage -> mehr verrate ich dazu aber noch nicht.

Mein Platz auf der Camping-Wiese -> Am Abend war das Wetter übrigens wieder top!

Nungut, Zeltcamp aufgebaut, ich war nass, aber wie schon erwähnt, als Einstieg in den harten, erbarmungslosen Rallye Alltag genau das Richtige.  Pitschnass gingen wir zur Veranstaltungshalle.  Anmelden, Namensschild abholen, etwas Essen und warten, dass das Meet & Greet startet.

19 00 STARTSCHUSS 

Begrüßung vom SAC und ein paar wichtige Infos vorab. Anschließend wurden wir in „gerade“ & „ungerade“ Startnummern aufgeteilt. Mit der 102 reihte ich mich also bei Team „gerade Startnummern“ ein.

Diese Einteilung sollte für die Rallye später noch von Bedeutung sein. Vorerst wurde aber erstmal ein paar Kennlern-Aktionen und Umfragen wurde gespielt.

Z.B: 

-> Das Auto mit den wenigsten PS?

In diesem Fall ein Trabi mit ganzen 26PS! Der Punkt ging an das Team „gerade Startnummern“.

-> Das Rallye Team mit dem größten Altersunterschied?

50 Jahre waren es glaube ich -> Der nächste Punkt für Team „gerade Startnummern“!

Team „gerade Startnummern“ gewann an diesem Abend die Kennlern-Aktionen -> Allerdings zählte dieser Sieg nicht mit in die Rallye-Wertung. Wäre auch unfair gewesen, da dieses Treffen am Vortag kein Muss war und somit viele Teams auch erst am eigentlichen Start-Tag der Rallye anreisten. Ich verbrachte einen coolen Abend und lernte schonmal einige Teams kennen. Ein Team blieb mir besonders im Kopf! Beim Team-Dating kamen die beiden Jungs als Erste auf uns zugelaufen. Ultra Sympathisch – aber wie soll es auch anders sein – unterwegs in einem Golf 2, die können ja nur cool drauf sein. Diese beiden sollten auch noch eine große Rolle auf der Rallye spielen.

Andere Teams kennenlernen -> Die Drei fuhren in einem Renault Twingo mit Anhänger, coole Jungs und geile Sache mit einem Twingo zu fahren!

Zurück auf der Camping-Wiese

Dort wurde noch das ein oder andere Bierchen gezischt. So langsam wurde es aber auch Zeit fürs Bett -> die nächsten Wochen werden anstrengend genug. Um ca. 00 00 lag ich in meinem Dachzelt. Das sollte in den nächsten 16 Tagen übrigens einer der Tage werden, an denen ich „früh im Bett liege“ -> habe dann allerdings noch bis ca. halb 3 ein REEL geschnitten und mich um Instagram gekümmert. Total dämlich eigentlich, aber ich wollte unbedingt zum Rallye-Start ein REEL online gehen lassen. Fühle mich schon richtig als Influenzer😅 Naja, ich möchte euch einfach so gut wie möglich an meinen Abenteuern teilhaben lassen, dann gehört soetwas nunmal dazu und ich bin ehrlich: Ich mach das total gerne! Und an diese Schlafenzeit von 3 bis 4 Stunden pro Nacht konnte ich mich schonmal gewöhnen für die kommenden Tage -> Zum Glück hatte ich von davon noch keine blassen Schimmer!

Internet auf der Camping-Wiese war leider Fehlanzeige. Die beiden Jungs aus dem Golf waren jedoch bestens Vorbeitet -> habe direkt Hot-Spot bekommen, richtig cool. Irgendwann fielen mir dann die Augen zu -> Schlafenszeit! Gar nicht so einfach, ich war schon aufgeregt vorm nächsten Tag. Und das durfte ich auch sein. Blöderweise schnarchte einer meiner Nachbarn so laut – und damit meine ich wirklich SOOOO! laut, dass meine Zeltwände vibrierten. Naja, schnarchende Dachzelte sind ja nicht neues für mich. Aber das war schon doll laut🤣

Wir sehen uns zum nächsten Blogbeitrag | Und glaubt mir -> wir starten direkt mit einem richtig krassen Tag ins Rallye Abenteuer -> mehr geht nicht!

Stage 1 – Baltic Sea Circle 2026 | DAS HABE ICH NICHT ERWARTET!